Montag, 7. Mai 2012

Schwester, Schwester, Freund der Schwester und ich

Ich und Chräpfli II sind in Vancouver, Kanada angekommen. Ich wurde voller Erwartungen von meiner Schwester Mellina empfangen, und Chrämpfli II wurde von einem Parkplatz freudig in Empfang genommen.
Mellinas Gastfamilie ist wirklich der Hammer, super freundlich, super lustig und einfach gut drauf.
Bereits am ersten Abend wurde für mich gekocht. Mmmmhh...

Am Samstagabend landete auch noch Robert und Nadin in Vancouver. Somit war meine neue Reisegruppe für die nächsten Tage komplett.

Der Sonntag startete mit viel Sonne. Wir fuhren nach Whistler und genossen in der Sonne ein Bier.
Nachdem wir Whistler gründlich unter die Luppe genommen hatten, fuhren wir weiter in Richtung Prince George. Auf dem Weg , endlose Natur.






Wenn ein Hund, dann dieser!!!


Ein Elk, der erst auf die Seite ging, als Mellina kaltblütig an ihm vorbei fuhr.

Der Weg nach Brakerville ähnelte einer Safari.

Barkerville, eine alte Goldgräber Siedlung.



Schlaflos in Seattle

Seattle ist eine wunderschöne Stadt in Washington. Bin kurz durchgefahren, Auto parkiert, 4h umher gelaufen, alles Sehenswerte gesehen, gute Gespräche geführt. Deswegen bin auch ich Schlaflos In Seattle geblieben.

Geile Architektur

Das UFO-Hochhaus ist eines der Wahrzeichen... meiner Meinung nach hat Seattle mehr zu bieten!

zum Beispiel dieses Fernrohr?



Donnerstag, 3. Mai 2012

Letzter Tag mit Adi, Thomas und Carlo

Um unser genialer Trip abzurunden wurde nocheinmal gefischt. Auf der Fahrt in Richtung Reno, tauchte auf der rechten Seite ein wunderschöner Greek (Bach) auf. Es brauchte viel Geduld und Geschick um die Forellen im Bach zu überlisten.
Aber auf uns mittlerweile erfahrene Fischer ist Verlass. Vorallem Adi, der Erfahrenste, sicherte uns mit 5 Regenbogenforellen ein Festmahl.

Am Abend genossen wir die 8 gefangenen Forellen mit einem Bier am Feuer.

An dieser Stelle, VIELEN DANK an euch, ADI, THOMAS und CARLO !!!

 Mit viel Geduld und nassen Füssen gelang es mir schlussendlich dieses Prachtstück aus dem Bach zu ziehen.


Natürlich gab es auch noch Teigwaren zum Fisch. Nebenbei, das Feuer wurde mit einem Feuerstein entfacht. Bear Gryls lässt grüssen. :)

Mittwoch, 2. Mai 2012

Geburtstag im Deathvalley

Bevor man daran denkt das Death-Valley zu durchqueren ist reichlich Vorbereitung angesagt. Reiseführer empfehlen dass man Ölstand und Kühlwasser kontrollieren soll und auf jedenfall mit einem vollen Tank die Durchfahrt antritt. Auch zu empfehlen ist reichlich Trinkwasser und Nahrung an Board zu haben. Das ist wie man es machen sollte.----Unsere Version: "Gib mal im Navi Death-Valley ih..."

Und aufeinmal standen wir mitten im Tal des Todes auf einer unglaublichen höhe von 80 Meter unter Meer.
Es war schon ziemlich dunkel, darum beschlossen wir uns beim nächsten Camping Rast zu machen.
Da ich Geburtstag hatte durfte ich das Abendessen wählen und sogar gleich selbst kochen. Es gab "Älplermageronä mit Speckwürfeli". ( Dankä a mey Papi! Ich ha ihm uber Jahrä immer chli uber d Schultärä gluägt. Dur das hani gwisst wiä chochä;) )

Natürlich gab es auch eins zwei Biere.......

Am nächsten Tag wurden wir im ganzen Nationalpark gesucht... Allerdings war das eine klassische Verwechslung. Der Park-Ranger sagte etwas von 4 Jungs die bis um 4 Uhr morgens lachten und singten, und dass sich desswegen 12 Leute beschwert haben. Das können wir nun wirklich nicht gewesen sein, da wir bereits um 3:55 in unsere Zelte krochen. Klassische verwechslung.
Der Ranger drückte noch einmal ein Auge zu und lies uns mit einer Verwarnung davon kommen.

Insgesammt ein unvergesslicher Geburtstag im Tal des Todes.

Hinter diesen Hügel steckt das Death Valley -- unheimlich


Genai dr Papi! (übrigens dr underi Teil vom T-shirt hed miässä als Topflappä härä hebä..)

Dann wurde richtig eingeheizt, denn in der Nacht kühlte es auf 25°C ab. Brrr... ;)

Etwas verkatert aber top motiviert in der Salzwüste. Da wussten wir noch nicht dass wir gesucht werden.

Eine Stunde Fahrt später, Sanddünen.

Die Fahrt aus dem Valley war das pure Gegenteil zur Ankunft. Einfach Himmlisch.

Dienstag, 24. April 2012

Surivaltrip durch die Canyons

Als bekannt wurde dass Thomas und Carlo noch einmal Vegas rocken möchten, war der Fall klar!
Adi und Mugi, beide grosse Fans von Bear Grylls, gehen auf einen Surivaltrip.

Unser Abenteuer startete in Flagstaff. Nach einem kurzen fischen im Lake Mary machten wir uns auf in Richtung Lake Powel (auch Glen Canyon genannt). Die unterschiedlichen Landschaften brachten uns in tiefstes Staunen.

Der Lake Powel ist ein mit einer Staumauer erzeugter Süsswassersee. Und um diesen See zu erkunden blieb uns nichts anderes übrig als ein Boot zu mieten. Beim Bootsverleih wurden wir etwas wundrig als auf einmal ein sehr günstiges Boot angeboten wurde. Noch mehr verwunderten wir uns, als aufeinmal das ganze BootsvermietungsTeam um unser Boot stand und uns das Boot erklärte. Und am meisten verwunderten wir uns, das vor allem immer wieder das Funkgerät ins Spiel kam, mit dem wir um Hilfe rufen könnten, falls Probleme auftauchen würden.

Als dann der Motor mitten im Canyon nach einer Stunde Fahrt nicht mehr anspringen wollte und dann auch noch das Lenkrad blockierte, griffen wir kurzerhand zum ominösen Funk. Da ich vom Militär sehr gut am Funk ausgebildet wurde, übernahm ich das funken. " Von Zimmermann an Bootsverleih. We have a problem with the steering and the engine. Antwortä!". Leider kam auch nach dem dritten Versuch keine Antwort.
Doch nach ein wenig Geduld und etwas Fingerspitzengefühl erledigten sich unsere Probleme.

Nach dem Abenteuer auf dem See genossen wir auf einem Camping den Sonnenuntergang.

Der nächste Tag wurde wieder dem Fischen gewidmet. Da das Bass-Weibchen im Moment am Leichen ist und die Bass-Mann das Nest beschütz, war es für mich ein leichtes Spiel den beliebtesten Fisch der Amis zu fangen. Nach dem Kämpfen mit dem Fisch, den etwas zittrigen Beinen und dem stolzen Foto. Lies ich den Fisch wieder ins Wasser um sein Nest weiter erfolgreich zu schützen.

Bryce Canyon. Ein sehr eindrücklicher Canyon. Wauw.
Nach dem Staunen fuhren wir zu einem geschlossenen Camping in einem Wald. Leider bemerkten wir am Zielort, dass wir noch nichts zu Essen haben. Wir waren wiedereinmal aufs Fischen angewiesen. Zwei Regenbogenforellen stillten unsere Mägen und der Stolz unsere Brust. Wir waren Selbsternährer und unserem Idol, Bear Grylls, etwas näher gekommen.




rächt männlich
erster Bass.. no männlicher





Auf dem Weg von Bryce Canyon nach Zion wurden wir auf fast 3000 Meter von Schnee überrascht.
Eine Stunde zuvor noch in der Wüste...

Freitag, 20. April 2012

Grand Canyon von einer anderen Seite

Wir übernachteten in Sedona um am Nächsten Tag den Grand Canyon anzuschauen. Der Weg dorthin steckte voller überraschungen.
Der Canyon selbst war schlicht und einfach zauberhaft.

Der Abend liesen wir in Flagstaff ausklingen. Natürlich fanden wir auch da wieder ein See. Lake Mary ist bekannt für Hechte. Eigentlich wollten wir nur kurz den Spot für Morgen ausmachen, allerdings konnten wir es nicht lassen unser Glück zu versuchen. Adi hatte Glück oder wohl eher das nötige Grundwissen. Er zog einen 60cm langen Hecht aus dem trüben Wasser.


Wir sind mitten in der Wildnis... Wauw!!!







Gefangen, Gekocht, Gegessen

Unser Ehrgeiz und die Aussicht auf eine reichliche Mahlzeit wurde geweckt. Der Zapfen tauchte ein erstes mal unter. Kleine Wellenkreise bildeten sich um den feuerroten Schwimmer. Da hat wohl der frische Wurm aus der Dose heftig angeschlagen. Da, ein zweites Mal taucht der Schwimmer ab. Es folgt ein reflexartiges Ziehen an der Angelrute. Der Haken verhackt sich im Mund einer Forelle. Sie kämpft um ihr leben. Doch alles hilft nichts. Jetz nur noch reinziehen. Doch, was ist den das?.... Ein noch grösserer Fisch packt unsere Forelle, moment das ist kein Fisch, das ist ein..... Otter!!! Geschickt und vermutlich auch nicht zum ersten Mal, reist der Otter die Forelle einfach vom Hacken.

Dieser Otter hat uns (Thomas) zwei Fische weggeschnappt. Nichts desto trotz wurden wir reichlich mit Nahrung beloht:

Thomas: 4 Forellen (2 vom Otter gestohlen)
Carlo: 4 Forellen
Adrian: 8 Forellen
Marc: 3 Forellen

Die Forellen wurden nach dem Fang gleich aufgeschlitzt und ausgenommen, mit den richtigen Gewürzen gewürz, in Alufolie eingewickelt und ins Feuer geworfen.
Mmmmmmmmh....

Unser Lehrer Adrian


Meine erste Forelle

Nicht nur wir wurden hungrig...



ausnehmen...

auf den Grill...

und geniessen!